Elba Korsika Sardinien - Der Sonne hinterher...

Die drei Inseln Sardinien, Korsika und Elba sind recht verschieden. Während sich Elba bis auf die schmale Westküste lieblich präsentiert, wirkt Korsika wie ein massiver Felsklotz, der sich erst beim Näherkommen recht differenziert zeigt. Sardinien hingegen ist auf allen Seiten sehr unterschiedlich. Bei allen drei Inseln ist jeweils die spektakuläre Westseite (Wetterseite) rauer, schroffer, unzugänglicher. Sardinien hat mit der Costa Verde eines der ökologisch wertvollsten Gebiete Europas. Sie können rosa Flamingos sehen, die höchsten Sanddünen Italiens und den tiefsten Canyon Europas. Die Sarden und Korsen sind freiheitsliebende, unabhängige Völker, die ihrer Natur und seiner Kultur eng verbunden sind. Für die Segler sind der Norden Sardiniens, ganz Korsika und Elba mit komfortablen Häfen und Marinas hervorragend erschlossen. Ein wunderbares Revier, um in kurzen Tagesschlägen von Bucht zu Bucht, Hafen, edler Marina oder Bojenfeld zu tingeln, zum Baden oder Schnorcheln in kristallklares Wasser zu tauchen oder sich die vielfältige italienische oder korsisch-französische Küche munden zu lassen. Doch Vorsicht: Der sardische Wein ist hochprozentig!

Aber auch die Städte sind einen Törn wert: Olbia, Calvi, Bastia, Portferraio, Bonifacio. 

Törninhalt

Je nach Törn und ausgewähltem Schiff werden Sie die drei Inseln und noch etliche kleinere Inselgruppen auf kurzen Tagesschlägen erobern, sich in stillen Buchten beim Baden und Schnorcheln vergnügen oder sich auf Ihren Wunsch hin an kniffligeren Navigationsaufgaben, z.B. im Maddalena-Archipel, beteiligen. Die Costa Smeralda an Sardiniens Nordostküste ist ein traumhaftes Revier mit langen Sandstränden, rötlicher Macchia (das Wort stammt aus Sardinien), azurblauem und smaragdgrünem Wasser. Immer sind hübsche Orte oder Inseln in Reichweite, die sich auf bedeutende geschichtliche Ereignisse beziehen können, wie Portoferraio auf Napoleons erste Verbannung oder die nahezu unbesiedelte Insel Caprera, von der aus Cavour aus dem „Königreich zweier Italien" das heutige Italien schuf. Wir können durch Bonifacio hoch an der Steilküste im äußersten Süden Korsikas, bummeln und einen Blick nach Süden auf Sardinien werfen oder durch das mondäne Porto Cervo streifen. Kastelle und historische Wachtürme längs der Küste können uns oft als gute Landmarken dienen.

Wind und Wetter

Im Tyrrhenischen Meer wehen typischer Weise mäßige Winde aus nordwestlicher Richtung, die tagsüber oft durch thermische Systeme verstärkt werden. Die Wellenhöhe ist dementsprechend moderat. Bekannt ist der manchmal sehr heftige Düseneffekt in der Straße von Bonifacio zwischen Sardinien und Korsika. Das mediterrane Klima wartet mit heißen und trockenen Sommern und kühlen und feuchten Wintern auf. Hohe sommerliche Temperaturen werden an den Küsten jedoch durch Seebrisen gemildert. Die Saison dauert vom Frühjahr bis in den späten Herbst. Navigatorisch sind die drei Inseln einfach bis auf die Fahrten zwischen den vielfältigst gekennzeichneten Kliffs und Klippen der vorgelagerten Inselgruppen.